Berichte
Hohendorf wahrt weitere Chancen in Richtung Aufstieg
Hohendorfer SV : FSV Karlshagen 2:1
07.05.2011
Hallo Hohendorfer!
Nach einer Serie von Niederlagen waren wir heute verdammt zum Siegen, um unser Ziel, den Aufstieg in die Landesklasse, zu verwirklichen. Der FSV im gesicherten Mittelfeld konnte befreit und ohne Zwänge aufspielen. So entwickelte sich eine muntere Partie, in der Großchancen aber Fehlanzeige waren. Mitte der ersten Halbzeit dann das 0:1. Kollektiver Tiefschlaf in der Hintermannschaft des HSV. Erst konnte Pagels am 16ner drippeln und frei zum Schuss kommen, dann nahm Steffens diesen Schuss dankend an und schob freistehend ein. Natürlich ein Schock für uns, wieder ein Rückstand und so viel besser haben wir nun auch nicht gespielt als der FSV. Hätte dann Schlieter richtig gezielt wäre es schon ein Zweitore-Rückstand. Nun kam der HSV besser in die Partie und hatte durch Kostmann und Ph. Schulz Gelegenheiten zum Ausgleich. Bis zum Pausenpfiff passierte nix mehr und so wurde mit 0:1 die Seiten gewechselt. Der HSV stellt um, bringt mit Dorosjan und Augustat weitere Stürmer und zieht Ph. Schulz zurück ins Mittelfeld. Der HSV ab jetzt spielbestimmend. Folgerichtig der Augleich durch Ph. Schulz nach einem ruhenden Ball aus gut 20 m. Der HSV wollte nun den Siegtreffer, aber mehrere Chancen verpufften. Karlshagen tat wenig fürs Spiel und wollte wenigstens den einen Punkt mitnehmen. Ein regulärer Treffer von Krüger wurde aberkannt. Angeblich war er im Abseits. Keine 10 min. später nahm sich Krüger die Kugel im Mittelfeld und marschierte gradlinig Richtung Tor. Keiner der FSV-Spieler konnte ihn stoppen und so traf er zum 2:1. Weil der Spielstand eng war, blieb die Partie bis zum Ende spannend. Der FSV hatte noch einen Lattentreffer aus gut 30 m. Wir spielten die letzten Minuten konzentriert runter und dann ist Schluss. Fazit: Hohendorf gewinnt aufgrund der Leistungssteigerung in Halbzeit 2 verdient mit 2:1 und will am kommenden Sonntag in Wilsickow den nächsten Schritt Richtung Aufstieg machen.
Bericht in der OZ: Hohendorf wahrt weiter Chance in Richtung Aufstieg
Mit dem 2:1 im Derby gegen den FSV Karlshagen bleibt der Hohendorfer SV auf Aufstiegskurs. Er profitiert dabei von der Niederlage des Verfolgers Puls Greifswald in Jatznick. Wir mussten uns erst auf unsere Stärken besinnen, um das Spiel zu gewinnen, so der Hohendorfer Trainer Axel Borck. Damit wurde die Talfahrt seines Teams erst einmal gestoppt, auch wenn es zu Beginn gar nicht danach aussah. Der FSV legte nach einer Viertelstunde das 1:0 (Torschütze Steffens) vor. Die Insulaner blieben vor allem durch ihr Konterspiel gefährlich. Sie hätten kurz vor der Pause das 2:0 machen müssen, doch Steffens rutschte der Ball über den Fuß. Zuvor hatten Schlieter, Pagel und Juretzko, der die Querlatte traf, sehr gute Chancen zum Ausbau der Führung. Wir gehen zu leichtfertig mit unseren Möglichkeiten um, stellen uns einfach zu dumm an, kritisierte FSV-Trainer Matthias Mundt seine Mannschaft. Hohendorf schoss lediglich zweimal durch Krüger auf das Gästetor und damit war Trainer Borck natürlich nicht zufrieden. Mit den entsprechenden Vorgaben und den Einwechslungen von Augustat und Dorosjan machten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel mehr Dampf. Immer wieder ging es in Richtung FSV-Tor. Ein Foulspiel am Strafraum und der daraus resultierende sehenswerte Freistoß von P. Schulz brachten den Ausgleich (53.). Hohendorf hielt das Tempo hoch. Vor allem der starke Krüger auf der Außenbahn war nicht mehr zu stoppen. Nachdem sein Treffer (65.), nach Pass von Schultz, wegen Abseits die Anerkennung untersagt wurde, machte er es vier Minuten später besser und ließ so die Hohendorfer Mannschaft jubeln.
Quelle: OZ | 09.05.2011
weitere Infos:
Tore
Karsten Krüger
Philipp Schulz
Aufstellung
TW: Alexander Rettig
Abwehr: Christoph Hirt | Steffen Jarling | Gorden Schönrock | René Oestreich | Christan Berndt
Mittelfeld: Tom Schultz | Karsten Krüger | Sebastian Harwardt
Sturm: Holger Kostmann | Philipp Schulz
gelbe Karten
keine
Wechsel
46. min Oganes Dorosjan für Holger Kostmann
46. min Felix Augustat für René Oestreich
73. min Danilo Breuhahn für Christian Berndt